Das ist der Grund, weshalb das Land und die Leute, trotz der kleinen Größe und Zahl, doch so unterschiedlich und vielfältig sind.
Das Land, das auf engstem Raum Gegensätze wie Halbwüste und Gletscher in sich vereint.
Das Land, das Dank seinen verschiedenen Klimazonen (von subtropischen Temperaturen im Westen bis hin zu einem eher trockenen, gemäßigten Klima im Osten und alpin im Kaukasus Bergregionen) an einem einzigen Tag morgen in den Bergen Ski laufen und nachmittags am schwarzen Meer am Strand liegen und die Sonne genießen bieten kann.
Das Land, das gleichzeitig die jahrtausende Traditionen und die Moderne (zusammen) bieten kann.
Georgien, das ist ein Land, das einerseits 3000 Jahre alte Kultur besitzt und anderseits ist 20 Jahre junge demokratische Republik.
Georgien, das Land bekannt sowie mit seiner Gastfreundschaft als auch mit seiner besonderen Wein und vielfältigen, excellenten Küche.
Die Georgier sind die Ureinwohner dieses Landes.
Historisch nachvollziehbar ist, dass die Georgier im Kaukasus seit etwa 4000 Jahren sesshaft sind und dort die Urbevölkerung stellen.
In den 2000 Jahren vor Beginn der christlichen Zeitrechnung verständigten sich die Vorfahren der Georgier in einer Sprache, die man als Protokartvelisch bezeichnet.
Die überwiegende Mehrheit der Protogeorgier siedelte längs des Flusses Mtkwari in Zentralgeorgien, wo sie mit Jahrhunderten eine eigene Sub Ethnie, die Kartlische, bildeten. Die Georgier betrachten diese Kultur als Ihren Ursprung, weshalb sie bis heute ihr Land als ,,Sakartwelo’’ (der Ort, wo die Kartlier leben) bezeichnen.
Ungeachtet der komplizierten ethnischen Struktur, begannen sich die Georgier sehr früh als ethnische Gemeinschaft zu sehen und zu fühlen, was mit der Annahme des Christentums in relativ kurzer Zeit zur geistigen und kulturellen Einigung des Landes führte.
Man kann davon ausgehen, dass im 12. Jahrhundert unserer Zeit die Herausbildung der georgischen Nation im wesentlichen abgeschlossen war, weshalb die in den Jahrhunderten danach erfolgten Eroberungen und Annexionen durch Mongolen, Türken, Perser und letztendlich Russen der Einheit der Nation nur wenig Schaden zufügen konnten.
Georgier sind seit je her ihrem Land eng verbunden. Sie verlassen Ihr Land nur selten und wenn, dann nur für kurze Zeit (Ausser im Kriegsfall).

Wenn Sie einmal nach Georgien kommen, werden Sie niemals die Gastfreundschaft vergessen! "Gott schickt einen Gast" glauben die Georgier - daher tun sie alles, damit er sich in ihrem Land wohlfühlt.
Das ungeschriebene Gesetz gestattet es, Konflikte an jedem beliebigen Ort auszutragen, nur nicht im eigenen Hause.
Mehr noch: Selbst ein Feind des Hauses besitzt Immunität, bittet er als Gast um Obdach und Kost. Diese Tradition ist bis in unsere Tage hinein lebendig: besonders dort, wo man den Kontakt zur Mutter Erde und die Achtung vor dem Menschen als einem Teil von Ihr noch nicht verloren hat.
Die Gastfreundschaft der Georgier ist offenherzig, das dem Gast geschenkte Vertrauen uneingeschränkt.
Bis vor nicht allzu langer Zeit brauchte der Reisende, wenn er nachts in ein Dorf gelangte, wo ihn weder Verwandte noch Bekannte erwarteten, nicht mehr zu tun, als ein einziges Wort zu rufen: "Maspindselo!" (dt. Hausherr, Gastgeber) Dieses Wort verfügte über magische Zauberkraft. Kaum war es verhallt, öffnete sich die Tür des Hauses, gingen in Küche und Gästezimmern die Lichter an, und gab es nicht genug Essen zu Hause, lief einer der Familienangehörigen zu den Nachbarn, um sich das Nötigste zu borgen.

Tel: +49 30 42027171
Fax: +49 30 42027172
Mo - Fr 11-19 Uhr
  • 50 Jahre Partnerschaft: Dresden und Petersburg feiern

    St. Petersburg. Eine hochkarätige Delegation aus Dresden weilt vom 2. bis 5. Oktober in der Newa-Metropole. Der 50. Jahrestag der Städtepartnerschaft wird mit Veranstaltungen zu Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur begangen. mehr...

     
  • Putin erzählt von Schröders Adoptionen in Russland

     

    Moskau. Am gestrigen ersten Schultag in Russland hat Regierungschef Wladimir Putin überraschend und detailliert von der Adoption eines Mädchens durch Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder 2004 erzählt. mehr...

     

     
  • Petersburger wollen Putins Hund ein Denkmal setzen

    St. Petersburg. Ein Petersburger Gärtner sucht Sponsoren für die Errichtung eines Denkmals für Putins Labradorhündin Cony. Bei dem Monument handelt es sich um eine lebensgroße Darstellung der Hündin, umgeben von acht tollenden Welpen. mehr...